Immer wieder tauchen im Internet Werbevideos auf, die ein scheinbar revolutionäres System versprechen: unbegrenzte Onlineeinnahmen, 24-Stunden-Turbo, Autopilot rund um die Uhr. Einer der Namen, der dabei aktuell häufiger fällt, ist QMoney bzw. Q Money. Oft wird in diesem Zusammenhang auch Andreas Lang genannt - ein ähnlicher Online Marketer wie Said Shiripour!
Doch was steckt wirklich dahinter? Und welche Erfahrungen machen Nutzer mit solchen Systemen?
Unter dem Namen QMoney oder Q Money wird ein Online-Verdienstmodell beworben, das angeblich:
ohne Vorkenntnisse funktioniert
kein eigenes Produkt erfordert
keine Social-Media-Reichweite braucht
automatisiert Einnahmen generiert
wöchentlich oder monatlich auszahlt
Im Mittelpunkt steht meist ein sogenannter „Q Funnel“ – ein Fragenprozess mit 15–20 Klicks, der Interessenten zu einem Verkaufsvideo führt. Laut Werbeaussagen sollen dabei durchschnittlich 500 € pro Interessent möglich sein.
Das Versprechen: Ein bestehendes System wird für dich eingerichtet, du erhältst 80 % der Einnahmen, das Team behält 20 % für Setup, Support und Optimierung.
In den Präsentationen werden häufig folgende Punkte hervorgehoben:
„Unbegrenzte Onlineeinnahmen“
„24-Stunden-Cash-Turbo“
„Goldener Button“
„Autopilot 24/7“
„Bereits tausende erfolgreiche Teilnehmer“
„In 12 Monaten über 300.000 € möglich“
Solche Aussagen klingen verlockend – besonders für Menschen, die aus dem Hamsterrad ausbrechen möchten.
Doch genau hier ist Vorsicht geboten.
Wenn man sich Erfahrungsberichte zu QMoney oder Q Money ansieht, sollte man zwischen zwei Dingen unterscheiden:
Marketing-Versprechen
Tatsächliche Umsetzbarkeit
Viele der präsentierten „Erfahrungen“ stammen direkt aus Werbevideos. Echte, unabhängige Erfahrungsberichte sind oft schwerer zu finden.
Wichtige Fragen, die man sich stellen sollte:
Woher genau stammt das Geld?
Welches konkrete Produkt wird verkauft?
Muss man selbst das System weiterempfehlen?
Gibt es eine transparente Firmenstruktur?
Welche Startkosten fallen an?
Wie hoch ist das reale Risiko?
Ein funktionierendes Online-Business basiert immer auf klarer Wertschöpfung – also auf einem Produkt, einer Dienstleistung oder einer echten Vermittlung.
„Knopf drücken und verdienen“ klingt gut, entspricht aber selten der Realität.
In Verbindung mit QMoney wird häufig Andreas Lang als Mitentwickler oder Experte genannt. Er wird in Präsentationen als Selfmade-Unternehmer und Online-Experte dargestellt.
Grundsätzlich ist es im Online-Marketing nicht ungewöhnlich, dass Coaches Systeme oder Funnels entwickeln und Provisionen erhalten. Das allein ist nichts Illegales.
Entscheidend ist jedoch:
Wie transparent wird gearbeitet?
Gibt es nachvollziehbare Unternehmensdaten?
Werden Einkommensbeispiele als garantiert dargestellt?
Werden Risiken klar kommuniziert?
Seriöse Anbieter vermeiden absolute Einkommensversprechen.
Die Struktur vieler solcher Angebote folgt einem bewährten psychologischen Muster:
Problem verstärken („Du steckst im Hamsterrad“)
Hoffnung erzeugen („Unbegrenzte Einnahmen“)
Einfachheit suggerieren („Kein Produkt, keine Technik“)
Exklusivität betonen („Insider verdienen Millionen“)
Dringlichkeit aufbauen („Jetzt aktivieren“)
Das ist klassische Verkaufspsychologie – und sie funktioniert.
Nicht zwingend.
Es ist möglich, dass es sich um ein High-Ticket-Affiliate-System handelt, bei dem:
hochpreisige Online-Produkte vermittelt werden
Provisionen gezahlt werden
ein Funnel-System bereitgestellt wird
Solche Modelle existieren legal.
Problematisch wird es jedoch, wenn:
unrealistische Einkommensgarantien suggeriert werden
Risiken verschwiegen werden
hohe Vorabkosten anfallen
Teilnehmer primär neue Teilnehmer anwerben sollen
Wenn du überlegst, bei QMoney einzusteigen, solltest du:
sehr genau prüfen
nichts aus Emotion entscheiden
keine übereilten Zahlungen leisten
das Impressum und die Firmenstruktur kontrollieren
unabhängige Erfahrungen recherchieren
Online Geld verdienen ist möglich. Aber:
Es erfordert Zeit.
Es erfordert Lernen.
Es erfordert echte Wertschöpfung.
Systeme wie QMoney oder Q Money versprechen oft eine radikale Vereinfachung – doch je größer das Versprechen, desto genauer sollte man hinschauen.
Wer langfristig online erfolgreich sein möchte, fährt meist besser mit einem transparenten, nachhaltigen Geschäftsmodell statt mit einem „goldenen Button“.
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ÜBER DEN AUTOR

Sascha Hönisch
Sascha ist Blogger und Experte für das Thema "Online Geld verdienen durch Cloudselling". Er hat Multimedia Marketing studiert und bereits in den letzten 10 Jahren zahlreiche Online-Projekte aufgebaut, in denen er sein Wissen/Erkenntnisse unter Beweis gestellt, vielen Menschen auf ihrem Weg begleitet, motiviert und damit Geld im Internet verdient hat. Auf diesem Blog gibt er dir seine Erfahrungen und wichtigsten Learnings mit auf den Weg!